Fever

Harte Zeiten im Supermarkt!

Dieser Flyer wurde in den vergangenen Wochen in einigen Supermärkten in São Paulo und anderen brasilianischen Städten verteilt.

Alle wissen, dass unsere Arbeit in diesem Augenblick unerlässlich ist, aber niemand will wissen, ob wir krank werden. Wenn es keine Leute an der Kasse gibt, keine im Lager, wenn der Supermarkt nicht gereinigt wird, wie können die Menschen während der Pandemie weiterhin Lebensmittel kaufen? Wir haben keinen Schutz vor dem Virus an unserem Arbeitsplatz.

Was können wir von den Unternehmen verlangen, damit wir weiter arbeiten können?

  • Sofortiger Urlaub für alle Arbeiter_innen, (1) die zu Risikogruppen gehören; (2) bei denen der Verdacht besteht, dass sie angesteckt sind; (3) die enge Familienangehörige haben, die gefährdet sind. Alle Arbeiter_innen müssen während ihrer Abwesenheit den vollen Lohn erhalten.
  • In dieser kritischen Zeit darf niemand entlassen werden.
  • Arbeitsplätze, Toiletten und andere Einrichtungen müssen regelmäßig desinfiziert werden.
  • Die Arbeitszeiten müssen geändert werden, um Stoßzeiten am Arbeitsweg zu vermeiden.
  • Die Anzahl der Personen, die die Geschäfte betreten, muss kontrolliert werden, wie das bereits in anderen Ländern geschieht.

Das sind grundlegende Maßnahmen. Viele weitere könnten notwendig sein.

Wie können wir das durchsetzen? Mit einem Minimum an Organisation. Wir sprechen sofort mit unseren Kolleg_innen und bringen so viele Arbeiter_innen wie möglich wieder zusammen, entweder persönlich oder über WhatsApp.

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